2014

Bürger feiern ihre Partnerschaft mit Köflach

Liederkranz und Sing- und Spielgruppe Köflach laden zum steirischen Abend ein

„Es ist jedes Mal aufs Neue wieder ein bisschen wie ein Heimkommen“, sagt Claudia Kuras-Wieser, Obfrau der Sing- und Spielgruppe Köflach. Nichts sei fremd, man fühle sich wohl, jeder Besuch in Giengen sei etwas Besonderes.

Schauplatz Schranne. Wieder mal bis auf den letzten Platz gefüllt ist das Bürgerhaus am Samstagabend. Der Liederkranz hat die Freunde von der Sing- und Spielgruppe aus der Steiermark eingeladen, das Motto lautet immer wechselweise alle zwei Jahre in Giengen oder Köflach „Chor und Chor“. Doch dieses Mal gab es für die Besucher nicht nur etwas für die Ohren, sondern auch für den Gaumen.

Organisiert hat das Ganze auf Giengener Seite ein dreiköpfiges Team um Dagmar Zaiss, Werner Haag und Jürgen Schmid. Im Hintergrund wirkten für die kulinarische Abwechslung Heidi Ritz und ihr Team, die den Gästen ein Drei-Gänge-Menü auftischen konnten.

Der Großteil des Abends spielte sich dann trotzdem auf der Bühne ab. Die beiden Chorleiter Krista Mürzl (SSG Köflach) und Ulrich Meier (Liederkranz Giengen und Cantabile) hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das auf Giengener Seite Lieder aus Ghana („Wasma“), der Schweiz „Luedig vo Berg“) oder von Reinhard Mey („Welch ein Geschenk“) ebenso beinhaltete wie bei den Köflachern traditionelle Volkslieder aus der Steiermark, aber auch Enyas „Only time“ und sogar istrische oder slowakische Interpretationen.

Fehlen durfte natürlich auch nicht das gemeinsame Singen des Giengener und Köflacher Chores, für das es zu recht viel Beifall aus dem Publikum gab. Für die gute Stimmung zwischendurch sorgten außerdem die Weststeirischen Musikanten, die bei all der guten Stimmung auch noch den einen oder anderen Jodler zum Besten gaben.

Im Zeichen der engen Bande, die nicht nur zwischen den beiden Partnerstädten, sondern in vielfältiger Weise auch auf privater Ebene besteht, stand der schwäbisch-steirische Abend in vielen Momenten.

Die Organisatoren zeigen sich hochzufrieden, dass man über den Weg des gemeinsamen Singens längst hinaus ist. „2007 hatten wir das erste Mal ein solches Chorerlebnis. Viele kannten sich damals gegenseitig noch überhaupt nicht und trotzdem hatte es zwischen Giengenern und Köflachern gleich beim ersten Mal gepasst. Wir sind eben auf einer Wellenlänge“, fasst Jürgen Schmid vom Liederkranz zusammen. „Jeder ist mit Leib und Seele dabei. Das ist das Schöne daran“, ergänzt Dagmar Zaiss.

– Quelle: Heidenheimer Zeitung, Mathias Ostertag –

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